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AGB (Mietbedingungen


1.Zustandekommen des Vertrags, Gültigkeit und Bezahlung

Gegenstand dieses Vertrages ist ausschließlich die mietweise Überlassung eines Fahrzeugs. Der Mietvertrag ist auf die vereinbarte Mietdauer befristet.

Die Buchung wird erst nach schriftlicher Bestätigung durch den Vermieter verbindlich. Ab diesem Zeitpunkt ist innerhalb einer Woche eine Anzahlung von 30% des Mietpreises fällig. Mit fristgerechtem Eingang der Anzahlung beim Vermieter ist die Reservierung für beide Seiten verbindlich. Wird diese Frist nicht eingehalten, so ist der Vermieter nicht mehr an diesen Vertrag gebunden. Die Fahrzeugübergabe ist bei unvollständiger Bezahlung nicht möglich. Drei Tage vor der Fahrzeugübergabe muss die Kaution in Höhe von € 1000,- auf dem Bankkonto vom Vermieter eingegangen sein. Wir behalten uns vor € 200,- von der Mietkaution noch 7 Tage nach Beendigung des Mietvertrages als Absicherung für verdeckte Schäden (z.B. Strafzettel, Mängel, die nicht sofort sichtbar sind) einzubehalten. Der Betrag wird dem Mieter auf dessen Konto zurücküberwiesen.

Absprachen oder Erklärungen, die nur mündlich, ohne schriftliche Bestätigung erfolgt sind, sind in jedem Fall ohne rechtlich Wirkung.

2.Übergabe und Rücknahme

Ort und Zeit der Übergabe und Rücknahme des Fahrzeugs werden im Mietvertrag festgelegt und sind absolut bindend. Mietpreise gelten immer ab Station bis zur Rücknahme durch die Station. Einwegmieten sind nicht möglich. Bei einer verspäteten Rückgabe des Fahrzeugs, die vom Mieter verschuldet wurde hat dieser die Folgekosten zu tragen, falls ein Nachmieter des Fahrzeugs nicht zum vereinbarten Termin übernehmen kann. Die Übergabe des Fahrzeugs findet ab 15 Uhr des ersten Miettages statt, während die Rücknahme spätestens um 12 Uhr des letzten Miettages erfolgt. Bei Übergabe erkennt der Mieter den vertragsmäßigen Zustand des Fahrzeuges und der Ausrüstung laut Inventarliste mit seiner Unterschrift im Übergabeprotokoll an. Der Mieter verpflichtet sich, das Fahrzeug vollgetankt zum vereinbarten Termin zurückzugeben. Bei Verschmutzung des Fahrzeugs oder der Ausrüstung werden die Reinigungsgebühren fällig. Bei Schäden, die der Mieter zu tragen hat, kann der Vermieter die Kaution entsprechend kürzen oder einbehalten, ansonsten wird sie dem Mieter zurückerstattet. Abweichungen dieses Absatzes sind schriftlich, d.h. im Übergabeprotokoll fest zu halten, und gelten nur dann als vereinbart.

3.Rücktritt

Tritt ein Mieter vom Vertrag zurück, so sind folgende Anteile vom voraussichtlichen Mietpreis zu entrichten.

30% des Mietpreises bis 31 Tage vor Anmietung, 60% vom 30.bis 8.Tag, 85% ab 7.bis 3. Tag, 100% bei weniger als 3 Tage. Nichtabnahme des Fahrzeuges gilt als Rücktritt. Bei vorzeitiger Rückgabe, ist der volle vertraglich vereinbarte Mietpreis zu zahlen. Sollte der Mieter vom Vertrag zurücktreten und kann er einen Ersatzmieter, der vom Vermieter akzeptiert wird, stellen, so ist er von der Verpflichtung zur Bezahlung entbunden. Wenn durch verspätete Rückgabe des Fahrzeuges durch einen Vormieter, sowie durch Unfall oder sonstige unvorhersehbare Schäden am Fahrzeug, Diebstahl oder höhere Gewalt, der Vormieter nicht mehr in der Lage ist, das Fahrzeug zum vereinbarten Termin zur Verfügung zu stellen, so ist jegliche Haftung durch den Vermieter ausgeschlossen. Kommt eine Vermietung aus einem der vorgenannten Gründe nicht zustande, werden sämtliche Anzahlungen auf den Mietpreis erstattet.

4. Auslandsfahrten, Verwendung des Wohnmobils

Auslandsfahrten sind in alle Länder der EU, mit Ausnahme von Zypern, gestattet. Zusätzlich ist die Benutzung des Fahrzeugs in Albanien, Andorra, Bosnien und Herzegowina, Island, Liechtenstein, Republik Mazedonien, Monaco, Montenegro, Norwegen, San Marino, Schweiz sowie Serbien mit Ausnahme des Kosovos gestattet. Außerhalb dieser Grenzen besteht kein Versicherungsschutz. Weitergehende Reisewünsche sind mit dem Vermieter abzusprechen. Das Fahrzeug darf nur vom Mieter oder einer sonst im Mietvertrag angegebenen Person geführt werden. Jeder Fahrer muss mindestens 21 Jahre alt und seit wenigstens 3 Jahren im Besitz der für das Fahrzeug notwendigen Fahrerlaubnis   

(Kl. 3 bzw. B da z.GG. <3.5t) sein. Es darf kein Fahrverbot bestehen oder die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen sein. Ausdrücklich ausgeschlossen ist die Verwendung für die Teilnahme an motorsportlichen Veranstaltungen, Fahrzeugtests, Beförderung von explosiven, leichtentzündlichen, giftigen, radioaktiven oder sonstigen gefährlichen Stoffen, Begehung von Zoll- oder sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem jeweiligen Landesrecht mit Strafe bedroht werden. Keine Beförderung von Personen mit ansteckenden oder anzeigepflichtigen Krankheiten. Weitervermietung und Weiterverleihung, Hilfstransporte und Fahrten in Krisengebiete sind ausdrücklich untersagt.

5.Reparaturen, Unfall

Reparaturen während der Mietdauer, die für die Aufrechterhaltung der Betriebs- und Verkehrssicherheit nötig sind, können vom Mieter bis zu einem Betrag von € 150.- in Auftrag gegeben werden. Bei höheren Beträgen muss die Einwilligung des Vermieters eingeholt werden. Bei Vorlage der entsprechenden gültigen Originalbelege werden die anfallenden Kosten vom Vermieter bei Rückgabe erstattet. Eigenleistungen bei der Reparatur durch den Mieter werden nicht berücksichtigt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Reifenschäden.

Bei jedem entstandenen Unfall, Vandalismus, Brand, Wildschaden, oder Diebstahl ist immer die zuständige Polizei zu verständigen. Der Vermieter ist in jedem Fall sofort per Telefon oder Email zu verständigen. Zusätzlich ist ein Unfallmeldeformular mit den Angaben der Unfallbeteiligten und Fotos bei der Rückgabe vorzulegen. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Der Vermieter behält sich vor, weitere Entscheidungen nach eigenem Ermessen zu treffen. Der Mieter darf das Unfallfahrzeug nur dann zurücklassen, wenn für ausreichende Sicherheit des Fahrzeuges gesorgt ist.

6.Pflichten des Mieters, Einhaltungen von Bestimmungen, Haftung

Für alle Fahrzeugschäden, Fahrzeugverlust und Mietvertragsverletzungen haftet der Mieter grundsätzlich nach den allgemeinen Haftungsregeln.

Zwischen den Vertragspartnern ist Haftungsfreistellung im Umfang einer KFZ-Kaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von € 1000 (Teilkasko) / € 1000 (Vollkasko) pro Schadensfall vereinbart. Im Umfang dieser Haftungsfreistellung haftet der Mieter für Schäden nur dann, wenn er oder seine Erfüllungsgehilfen den Schaden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt haben.

Für Schäden, die im Rahmen der vom Vermieter abgeschlossenen Versicherungen abgedeckt sind, haftet der Vermieter. Der Mieter haftet bei ihm verschuldeten Unfallschäden am Fahrzeug für Reparaturkosten bis zu einer Höchstsumme von € 1000.- je Schadensfall.

Alle Kosten und Nachteile, die aus der Nichteinhaltung von Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen entstehen können, gehen zu Lasten des Mieters. Dieser ist für die Einhaltung selbst verantwortlich.

Bis zur Klärung der Schuldfrage kann der Vermieter die Kaution zurückbehalten. Der Mieter haftet uneingeschränkt bei Fahrerflucht sowie Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt oder durch alkohol- und drogenbedingte Fahrtüchtigkeit verursacht werden. Führt das Verhalten des Mieters nach einem Verkehrsunfall (z.B. Fahrerflucht) oder das Verhalten des Mieters, welches für den Verkehrsunfall ursächlich war oder eine sonstige Obliegenheitsverletzung des Mieters dazu, dass sich die für das Wohnmobil bestehende Kasko-Versicherung auf einen Haftungsausschluss im Versicherungsvertrag gegenüber dem Vermieter berufen kann, haftet der Mieter unbeschränkt für alle Vermögensschäden des Vermieters. Eine Haftungsbeschränkung des Mieters in Höhe der Selbstbeteiligung tritt in diesem Fall nicht ein. Weiterhin für Schäden durch unberechtigte Fahrer oder unsachgemäße Behandlung des Fahrzeugs. Der Mieter ist für Verwarnungen, Bußgelder, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten verantwortlich, die während der Mietzeit mit dem Fahrzeug begangen werden.

Die Gasheizung darf während der Fahrt nicht betrieben werden. Die Dachluken müssen während der Fahrt geschlossen und die Dachantenne eingefahren sein.

Mehrere Mieter haften als Gesamtschuldner.

7.Urlaub-Schutz-Paket

Enthalten sind Kautions-Versicherung (Reduzierung der SB auf € 250), Reiserücktrittskosten-Versicherung (Schutz bei Vermieter Insolvenz), Mietausfall-Versicherung, Inhaltsversicherung (für Ihr Gepäck)

8.Haftung des Vermieters

Der Vermieter kann die Leistung verweigern, soweit diese für den Vermieter unmöglich ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Wohnmobil vor Beginn der Mietzeit durch eine Verkehrsunfall oder infolge höherer Gewalt bei Naturereignissen so beschädigt wurde, dass es nicht mehr gebrauchstauglich ist, und eine Reparatur oder Ersatzbeschaffung vor Beginn der Mietzeit nicht mehr möglich war oder einen Aufwand erfordert hätte, der unter Berücksichtigung der Mietdauer und des vereinbarten Gesamtpreises und der Gebote von Treu und Glauben in einem groben Missverhältnis zum Leistungsinteresse des Mieters steht. Im Fall einer Nichtleistung wie oben beschrieben, sind Schadensersatzansprüche gegenüber dem Vermieter – gleich aus welchem Rechtsgrund - ausgeschlossen, es sei denn, dem Vermieter fällt grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zur Last. Der Vermieter ist jedoch verpflichtet, alle erhaltenen Zahlungen an den Mieter umgehend zurückzuzahlen. Der Vermieter haftet nicht für Schäden des Mieters oder Beifahrer und Mitbenutzer, es sei denn dem Vermieter ist eine für den Schaden ursächliche grob fahrlässige oder vorsätzliche Handlungsweise vorzuwerfen.

9.Reinigungskosten, Tankkosten, Rauchen, Mitnahme von Haustieren

Das Fahrzeug wird sauber gereinigt und vollgetankt übergeben und ist so wieder zurückzugeben. Entspricht das Fahrzeug nicht diesem Zustand, so wird die notwendige Reinigung oder Betankung zu Lasten des Mieters durchgeführt. Folgende Kosten werden berechnet. Fahrzeug komplett (nicht WC) 100,-€, WC-Reinigung 120,-€, Teilnachreinigung Fahrzeuginnenraum 50,-€, Nachtanken 25,-€ plus 2,-€ pro Liter. Entstehen dem Vermieter Kosten für vom Mieter zu verantwortende Schadenbeseitigung, Nachtanken, Ersatzbeschaffung von Teilen, Fahrzeugpapieren oder Schlüsseln, ist der Mieter verpflichtet, die Kosten zu ersetzen, sowie den damit verbundenen Aufwand des Vermieters zu entschädigen. Für Leistungen des Vermieters wird je geleistete Arbeitsstunde als angemessene Ersatzleistung 25,- € vereinbart.

Das Rauchen im Fahrzeug ist während der gesamten Mietdauer nicht gestattet. (Weder im Aufbau noch im Fahrerhaus, auch nicht bei geöffnetem Fenster). Bei Zuwiderhandlung wir eine Reinigungspauschale in Höhe von 250,-€ fällig. Die Mitnahme von Haustieren bedarf der schriftlichen Zustimmung des Vermieters im Mietvertrag. Bei Zuwiderhandlung wird eine Reinigungspauschale von 250,-€ fällig. Bei der Mitnahme von Hunden wird immer eine Reinigungspauschale von 100,-€ fällig. Der Mieter ist für Verwarnungen, Bußgelder, Ordnungswidrigkeiten, Straftaten verantwortlich, die während der Mietzeit mit dem Fahrzeug begangen werden.

 

10.Versicherung, Verlust

Alle Wohnmobile sind als Selbstfahrervermietfahrzeuge angemeldet. Die Vollkasko und Teilkasko SB beträgt 1000,-€. Diese kann durch Abschluss eines Schutzbriefes auf 250,-€ herabgesetzt werden. Der Mieter erteilt, durch seine Unterschrift und Angabe seiner Kontonummer im Mietvertrag die Erlaubnis, dass die MMV-Versicherung den Versicherungsbetrag für den Urlaubs-Schutzbrief von dessen Konto abbuchen darf.

Sollten Wagenpapiere, Werkzeug, Zubehör, persönliche Gegenstände während der Mietzeit verloren gehen, so geht dies in vollem Umfang zu Lasten des Mieters. Die Wagenpapiere dürfen nicht im Fahrzeug aufbewahrt werden.

11. Datenschutz 

Die personenbezogenen Daten, die Sie uns zur Verfügung stellen, werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit sie zur Vertragsdurchführung erforderlich sind. Alle Ihre personenbezogenen Daten werden nach deutschen und europäischen Datenschutzrecht bearbeitet. Weitere Informationen zum Umgang mit Ihren Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung auf unserer Internetseite.

12.Nebenabreden oder Ergänzungen

Nebenabreden oder Ergänzungen des Mietvertrages bedürfen der schriftlichen Bestätigung des Vermieters. Dies gilt auch für den Verzicht auf das Schriftformerfordernis.

13.Gerichtsstand, Sonstiges

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.April 1980 (CSIG) gilt nicht. Unberührt bleiben zwingende Bestimmungen des Staates, in dem der Mieter seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Für den Fall, dass der Mieter keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, legen die Parteien als Gerichtsstand bei Rechtsstreitigkeiten aus diesem Mietvertrag das Gericht fest, bei dem der Vermieter seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.

Sollte eine der Regelungen in diesen Allgemeinen Mietbedingungen unwirksam sein oder werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

In diesem Fall sind die Parteien verpflichtet, in eine neue Regelung einzuwilligen, die der unwirksamen bzw. undurchführbaren oder lückenhaften Regelung in gesetzlich zulässiger Weise wirtschaftlich am nächsten kommt.

 

Seligenstadt, Dezember 2018